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25.07.2012
14:43

Bubble Tea - die süße Kalorienbombe

In Frankfurt und anderen Städten gibt es sie inzwischen fast an jeder Straßenecke - Bubble Tea Läden. Einer der großen Fastfood-Ketten hat das Trendgetränk inzwischen auch in sein Programm aufgenommen und macht dafür großflächig Werbung.

Bubble Tea ist besonders beliebt bei Jugendlichen und Kindern. Er schmeckt süß und fruchtig und lässt sich nach verschiedenen Geschmacksrichtungen zusammenstellen. Das Getränk besteht aus grünem oder schwarzen Tee sowie Joghurt oder Milch als Grundlage. Es kann kalt oder warm getrunken werden. Als Gag werden sog. Popping Bobas dazu gegeben, das sind mit Saft gefüllte Kügelchen, die beim Zerbeißen im Mund zerplatzen oder schwarze Perlen aus der Maniok-Wurzel.

In dieser Mischung hat Bubble Tea viele Kalorien. Es heißt, dass es pro Portion mehr als 500 Kalorien sein können. Ein Grund, warum sich inzwischen Krankenkassen und Politiker mit den süßen Kalorienbomben beschäftigen. Es geht darum, dass die Tees, wenn sie zum Durstlöschen getrunken werden, und nicht – wie in Asien üblich – als Ersatz für eine Mahlzeit, Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes) und Übergewicht fördern. Einem Spiegel Online Artikel zufolge, hat sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen daher dem Thema angenommen und eine kleine Anfrage im Bundestag gestellt. Geklärt werden soll damit, inwieweit der zunehmende Verzehr von Bubble Tea zu den Zielen der Bundesregierung passe, das Übergewicht von Kindern zu bekämpfen.

Darüber hinaus gehe es beim Bubble Tea auch darum, dass sich kleine Kinder an den Kügelchen verschlucken könnten. Wie es bei Spiegel.de heißt, warnen vor dieser Gefahr Verbraucherschützer. Außerdem enthielten die Tees fast genauso viel Koffein wie Cola und künstliche Farbstoffe wie E 102 und E 129, die im Verdacht stünden, bei Kindern Hyperaktivität auszulösen.

Wir ergänzen: Für Kinder und Erwachsene mit einer Fruktosemalabsorption ist das sehr süße Getränk nicht empfehlenswert.

24.07.2012
16:52

Nahrungsmittel-Intoleranzen Modediagnose?

Bild.de stellt heute die Frage, ob es sich bei den Nahrungsmittel-Intoleranzen um Modediagnosen handelt.  Wir finden ein fundierter Artikel, der darauf hinweist, was die Unterschiede einer Nahrungsmittelallergie und einer Unverträglichkeit sind und der betont, wie wichtig die Diagnose durch einen Arzt ist. „Nicht ratsam ist es, selbst eine Diagnose zu stellen und sich ohne Rücksprache mit einem Arzt strenge Diäten aufzuerlegen“, wird in dem Beitrag Prof. Michael Wolzt, Facharzt für Innere Medizin an der Universität Wien, zitiert. Hilfreich sei es jedoch, ein Protokoll zu erstellen, in das genau eingetragen wird, was zu welcher Zeit gegessen wurde, und welche Beschwerden, wann aufgetreten sind.

Dr. Jörg Kleine-Tebbe vom Allergie- und Asthmabund (DAAB) weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Symptome einer Nahrungsmittel-Intoleranz eben auch leicht mit denen eines Reizdarm-Syndroms verwechselt werden können.

Was die Frage nach der „Mode-Diagnose“ angeht, so bewertet Kleine-Tebbe dies ähnlich wie die Ernährungsberaterin Joyceline Reich-Soufflet in einem Interview auf fruktosecoach.de: Die Menschen sind heute aufmerksamer und bewusster im Umgang mit ihrem Körper und interessieren sich zu großen Teilen mehr dafür, was sie essen.

10.07.2012
18:07

Studie: Wie lebensfroh sind die Deutschen?

Lebensfreude ist sicher einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um das Wohlbefinden und die Gesundheit geht. Doch laufen wir nicht oft griesgrämig durch den Alltag? Sind nicht besonders wir Deutsche Bedenkenträger und Schwarzmaler?

Falsch, sagt eine Forsa-Studie im Auftrag des Happieness-Instituts von Coca-Cola. Demnach sind 78 Prozent der Deutschen lebensfroh und 74 Porzent blicken optimistisch in die Zukunft.  

Was aber trägt zur Lebensfreude bei? Das sind der Studie zufolge insbesondere die Möglichkeit, das Leben selbst gestalten zu können und selbst zu entscheiden, wie man die Zeit verbringt. Hierfür sei ein Hobby eine gute Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. Wichtig seien darüber hinaus Beziehungen zu anderen Menschen - wie Partner, Kinder, Freunde oder Kollegen.


30.05.2012
16:10

Studie: Laktose oder Fruktose für wiederkehrende Unterbauchschmerzen bei Kindern verantwortlich?

In der medizinischen Fachzeitschrift „Acta Paediatrica“ wurde aktuell eine niederländische Studie zur Laktose- und Fruktosemalabsorption bei Kindern veröffentlicht. Es ging den Wissenschaftlern um die Frage, ob wiederkehrende Unterbauchschmerzen bei Kindern mit einer Unverträglichkeit von Laktose und Fruktose zusammenhängen.

Ihr Ergebnis: Es kann nicht allgemein geschlussfolgert werden, dass die Beschwerden der Kinder auf eine Unverträglichkeit zurückgehen. Die Wissenschaftler empfehlen jedoch, andauernde Symptome einer Unverträglichkeit ernst zu nehmen. Sie könnten eine laktose- und fruktosereduzierte Ernährung rechtfertigen, mit wiederholten Phasen, in denen Laktose und Fruktose zum Austesten wieder zum Speiseplan dazugehört.

Die Wissenschaftler führten bei 220 Kindern mit regelmäßigen Unterbauchsymptomen ein H2-Atemtest mit Laktose und Fruktose durch. 128 der Kinder waren Mädchen, 92 Jungen. Sie waren im Durchschnitt 8,8 Jahre alt. Der H2-Atemtest wurde ab > 30 ppm Wasserstoff im Atem als abnorm gewertet. Einen kausalen Zusammenhang zwischen den Beschwerden der Kinder und einer Malabsorption sahen die Wissenschaftler dann bestätigt, wenn die Beschwerden ohne Laktose/Fruktose weggingen, mit Laktose/Fruktose wieder einsetzten und wieder weggingen, wenn beides erneut aus dem Speiseplan gestrichen wurde und die Kinder über sechs Monate keine Unterbauchschmerzen hatten. Um ganz sicher zu gehen, führten die Wissenschaftler eine doppelblinde placebokontrollierte Studie durch.

Eine Laktosemalabsorption wurde bei 57 von 210 Kindern festgestellt, eine Fruktosemalabsorption bei 79 von 121 Kindern. Die Schmerzen gingen bei 24 von 38 Kindern mit Laktosemalabsorption und 32 von 49 Kindern mit Fruktosemalabsorption mit einer Eliminierungsdiät weg. Auf die offene Gabe von Laktose reagierten 7 von 23 Kindern und von Fruktose 13 von 31 Kindern mit Beschwerden.  Wussten die Kinder nicht, dass sie Laktose oder Fruktose aßen, reagierten 6 von 7 mit Beschwerden.  8 von 13 Kindern hatten keine Beschwerden.

Quelle: Frieling T, et al. 2011. Fructose malabsorption: how much fructose can a healthy subject tolerate? Digestion. 2011;84(4):269-72. Epub 2011 Sep 24.

18.05.2012
09:00

Studie: Einsatz von Traubenzucker bei Fruktosemalabsorption

Wir unterstützen gerne neue Studien im Zusammenhang mit der Fruchtzuckerunverträglichkeit. Deshalb möchten wir an der Stelle auf einen wissenschaftlichen Fragebogen einer Studentin des Studiengangs für Diätologie an der Fachhochschule für Gesundheit in Innsbruck, Österreich hinweisen.

Dieser ist hier erreichbar.

Personen mit Fruktosemalabsorption werden gebeten, über Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen im Umgang mit Traubenzucker zu berichten. Die Befragung dauert ca. fünf Minuten und erfolgt anonym. Die Studentin sagt, dass sie die Daten ausschließlich für die Bachelorarbeit verwendet.

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