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03.05.2012
16:03

Exkurs: "Ich bin intolerant"

"Ich bin intolerant" ist der Titel des Buches von Laura Camprubi. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit einer Laktoseintoleranz. Ihre Sprache ist unkompliziert und gut lesbar und wer selbst betroffen ist, wird sich in vielen Beschreibungen wiederfinden.

Ihr Ansatz ist es, die "Lebensmittelintoleranz als Ganzes zu beschreiben". Dabei gibt sie authentisch beschriebene Infos zur Unterscheidung von Allergien und Intoleranzen oder zum Umgang mit Medikamenten (was bei der Laktoseunverträglichkeit ein Thema ist, da Tabletten als Trägerstoff mitunter Laktose enthalten). Sie gibt aber auch ganz pragmatische Tipps für den Alltag. 

Laura Camprubi berichtet aus eigener Erfahrung. Ihr Buch ist daher kein medizinisch-fachlicher Ratgeber, die vielleicht an der ein oder anderen Stelle präziser in der Darstellung sind, denen dabei mitunter jedoch die Lockerheit im Umgang mit dem Thema fehlt.

Deshalb empfehlen wir das Buch "Ich bin intolerant" auch für diejenigen, die eine Fructoseintoleranz bzw. Fruktosemalabsorption haben. Es vermittelt die Botschaft: Wenn man die Diagnose einer Nahrungsmittelintoleranz erst mal hat, dann kann man damit im Alltag sehr gut leben.

Das Buch ist im Iaca Verlag erschienen und kostet 15,90 Euro.

 

09.03.2012
13:06

Buchtipp: "Vom Verzehr wird abgeraten"

Hans-Ulrich Grimm: Vom Verzehr wird abgeraten: Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht. Verlag: Droemer, broschiert, März 2012.

Dr. Grimm ist Wissenschaftsredakteur und hat sich in seinem aktuellen Buch mit dem Thema 'Functional Food' und dessen Folgen für die Gesundheit beschäftigt.

Provokant stellt er die Frage: "Wussten Sie dass es in Deutschland pro Jahr mehr Vitamintote als Verkehrstote gibt?" Tuen wir uns also nichts Gutes, wenn wir cholesterinsenkende Margarine oder Essen mit zugesetztem Kalzium essen? Über Dr. Grimm heißt es, er habe selbst jegliche Fertigprodukte aus seinem Kühlschrank verbannt. 

Was heißt das für Menschen mit Fruchtzuckermalabsorption? Wir sind meist ja schon sensibilisiert für das Kleingedruckte auf Lebensmittelpackungen und greifen eher zu frischer Ware, die sich leicht zu schmackhaften, gut verträglichen Gerichten verarbeiten lässt. Doch wie sieht es mit der Einnahme von Folsäure und Zink aus. In Ratgeberbüchern heißt es häufig pauschal, dass die Probleme mit der Verstoffwechselung von Fruchtzucker mit einem Mangel an Folsäure und Zink einhergehen. Experten empfehlen jedoch, immer zunächst untersuchen zu lassen, ob tatsächlich ein Mangel besteht, der mit entsprechenden Präparaten ausgeglichen werden sollte.

In diesem Zusammenhang meinen wir, ist das Buch von Dr. Grimm eine interessante Lektüre, für alle die, die sich über das Thema Fruktoseunverträglichkeit auch mit der Qualität von Lebensmitteln beschäftigen möchten.

 

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