Zur Zeit wird gefiltert nach: News
Filter zurücksetzen

20.04.2012
15:23

Foodwatch-Aktion: Zucker in Kinderlebensmitteln

Frühstücks-Cerealien, Eiscreme oder andere Süßigkeiten enthalten oft viel Zucker und Fruchtzucker und werden gleichzeitig von den Herstellern aggressiv für Kinder vermarktet. Foodwach hat diese Woche in einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Nestlé Deutschland AG darauf hingewiesen, dass der Konzern damit seinen eigenen Grundsätzen nicht entspreche. Es gebe bei Nestlé „strenge Auflagen“ für die Bewerbung der Produkte bei Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren, die hier jedoch offenbar keine Anwendung fänden.

Nestlé antwortete prompt in einem Schreiben an Foodwatch, in dem der Konzern auf die Verantwortung der Eltern in Ernährungsfragen hinweist. "Die Entscheidung, wie häufig Süßigkeiten von Kindern verzehrt werden, liegt bei den Erziehungsberechtigten", wird Nestlé-Vorstand Berssenbrügge zitiert. Außerdem schmecke das Frühstück oftmals erst dann gut, wenn Zucker enthalten sei. Man würde aber daran arbeiten, den Zuckergehalt der Produkte zu reduzieren.

Da Experten davon ausgehen, dass die Entstehung einer Fruktosemalabsorption u. a. der regelmäßige Verzehr von Fast Food, Fertiggerichten, Süßspeisen und Fruchtsäften begünstigt werden kann, finden wir das Engagement von Foodwatch begrüßenswert. Foodwatch stellt auf seinem Portal auch Informationen über den Zuckergehalt von verschiedenen Kinder-Produkten zur Verfügung. Wenn es in der Bewertung von Foodwatch heißt, dass viel Obst gegessen werden soll, berücksichtigt das natürlich keine Fruchtzuckerunverträglichkeit. Und wer Kinder hat, die Probleme mit Fruchtzucker haben, wird ohnehin besser auf Fertigprodukte verzichten. Für diejenigen, die selbst bertoffen sind und bei ihren Kindern vorsorgen wollen, für die ist die Übersicht allemal interessant.

26.03.2012
15:43

Greenpeace: Obst und Gemüse mit Pesitiziden belastet

Greenpeace macht heute in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass Obst und Gemüse vielfach mit Pestiziden belastet sind und zwar, besonders dann, wenn sie außerhalb der EU angebaut wurden. In einer Untersuchung enthielten 80 Prozent von konventionell angebautem Obst und mehr als 55 Prozent des Gemüses Pestizide. Dabei wurde der EU-Grenzwert für Pestizide beim Obst in 3,1 Prozent der Fälle überschritten, beim Gemüse in 4,8 Prozent.

Die Empfehlung von Greenpeace ist deshalb eher auf Bioware zurück zu greifen und auf darauf zu achten, aus welchem Land das Obst und Gemüse kommt. Weintrauben, Paprika, Birnen, Zucchini und Grapefruit aus der Türkei hätten, so die Umweltschützer, besonders oft die Grenzwerte überschritten.

Pestizide stehen im Verdacht den Hormonhaushalt und das Immunsystem zu beeinträchtigen, Krebs auszulösen oder das Nervensystem zu schädigen.

Wer sich ausführlich zu diesem Thema informieren möchte: Greenpeace veröffentlichte heute den Ratgeber "Essen ohne Pestizide".

Wir finden, gerade, wenn man ohnehin nicht nach Lust und Laune Früchte und Gemüse essen kann, da sonst Beschwerden auftreten, sollte man die Früchte, die man isst, auch besonders gut auswählen. Abgesehen davon, dass Bioware demnach auch weniger Pestizide enthält, finden wir, schmeckt sie oft auch besser.

Quelle: Greenpeace/dpa

02.03.2012
15:29

Stiftung Warentest: Multivitaminsäfte sind "saftiger Flop"

Multivitaminsaft hält nicht, was er verspricht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Sechs von 22 getesten Säften wurden mit "mangelhaft" bewertet. Die Vitamine kommen demnach in den Säften auch nicht aus frischen Früchten. Sie sind vielmehr rein synthetisch und werden zugesetzt. 

Hier geht es zum Bericht bei Stiftung Warentest.

Für alle, die aufgrund Ihrer Fruktoseunverträglichkeit auf ihren geliebten Saft verzichten, ist das doch vielleicht eine tröstliche Nachricht.

Anmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Kennwort vergessen?

Neu Registrieren

Kategorien