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24.07.2012
16:52

Nahrungsmittel-Intoleranzen Modediagnose?

Bild.de stellt heute die Frage, ob es sich bei den Nahrungsmittel-Intoleranzen um Modediagnosen handelt.  Wir finden ein fundierter Artikel, der darauf hinweist, was die Unterschiede einer Nahrungsmittelallergie und einer Unverträglichkeit sind und der betont, wie wichtig die Diagnose durch einen Arzt ist. „Nicht ratsam ist es, selbst eine Diagnose zu stellen und sich ohne Rücksprache mit einem Arzt strenge Diäten aufzuerlegen“, wird in dem Beitrag Prof. Michael Wolzt, Facharzt für Innere Medizin an der Universität Wien, zitiert. Hilfreich sei es jedoch, ein Protokoll zu erstellen, in das genau eingetragen wird, was zu welcher Zeit gegessen wurde, und welche Beschwerden, wann aufgetreten sind.

Dr. Jörg Kleine-Tebbe vom Allergie- und Asthmabund (DAAB) weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Symptome einer Nahrungsmittel-Intoleranz eben auch leicht mit denen eines Reizdarm-Syndroms verwechselt werden können.

Was die Frage nach der „Mode-Diagnose“ angeht, so bewertet Kleine-Tebbe dies ähnlich wie die Ernährungsberaterin Joyceline Reich-Soufflet in einem Interview auf fruktosecoach.de: Die Menschen sind heute aufmerksamer und bewusster im Umgang mit ihrem Körper und interessieren sich zu großen Teilen mehr dafür, was sie essen.

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03.04.2012
14:47

Studie: Effekte von Fruktose mit und ohne gleichzeitige Glukoseaufnahme

In der Studie eines US-Forscherteams, die 2011 in der Fachzeitschrift "Critical Reviews in Food Science and Nutrition" veröffentlicht wurde, ging es um die Frage, wie sich Fruktose mit und ohne gleichzeitige Glukoseaufnahme auswirkt. In bisherigen Untersuchungen sei die Hypothese, dass mehr und mehr Menschen keinen Fruchtzucker vertrügen, mit einem H2-Atemtest untersucht worden. Dabei werde jedoch mit reinem Fruchtzucker getestet, während im Alltag die Verträglichkeit von Fruktose immer auch davon abhänge, wie hoch der gleichzeitige Anteil von Glukose im Essen sei. 

Untersucht wurden im Rahmen der Studie 21 bereits veröffentlichte Studien, die die Einschlusskriterien der Wissenschaftler erfüllten und sich nicht mit der heriditeräen, also erblich bedingten Fruktoseintoleranz beschäftigten. 

Die Wissenschaftler ziehen den Schluss, dass Lebensmittel, die auch einen Netto-Fruktosegehalt haben, also mehr Fruktose als Glukose enthalten, meist ohne Beschwerden vertragen würden, wenn sie Teil eines Essens sind. Sollten Beschwerden dennoch auftreten, sei es ratsam, diese Lebensmittel zu meiden.

Um die Fruktosemalabsorption besser verstehehen zu können, sei es notwendig, standardisierte Tests zu haben. Idealerweise sollten H2-Atemtests nicht mit reinem Fruchtzucker, sondern mit fruktosehaltigen Lebensmitteln durchgeführt werden. Dies würde der Alltagssituation eher entsprechen.

In den USA sollen, wie in der Studie zitiert wird, 50 Prozent der Bevölkerung Beschwerden beim Verzehr von mehr als 25 g reinem Fruchtzucker und 80 Prozent beim Verzehr von mehr als 50 g reinem Fruchtzucker haben.

Quelle: Marie E. Latulippe / Suzanne M. Skoog (2011): Fructose Malabsorption and Intolerance: Effects of fructose with and without Simultaneous Glucose Ingestion, Critical Reviews in Fod Science and Nutrition, 51:7, 583-592

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