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03.04.2012
14:47

Studie: Effekte von Fruktose mit und ohne gleichzeitige Glukoseaufnahme

In der Studie eines US-Forscherteams, die 2011 in der Fachzeitschrift "Critical Reviews in Food Science and Nutrition" veröffentlicht wurde, ging es um die Frage, wie sich Fruktose mit und ohne gleichzeitige Glukoseaufnahme auswirkt. In bisherigen Untersuchungen sei die Hypothese, dass mehr und mehr Menschen keinen Fruchtzucker vertrügen, mit einem H2-Atemtest untersucht worden. Dabei werde jedoch mit reinem Fruchtzucker getestet, während im Alltag die Verträglichkeit von Fruktose immer auch davon abhänge, wie hoch der gleichzeitige Anteil von Glukose im Essen sei. 

Untersucht wurden im Rahmen der Studie 21 bereits veröffentlichte Studien, die die Einschlusskriterien der Wissenschaftler erfüllten und sich nicht mit der heriditeräen, also erblich bedingten Fruktoseintoleranz beschäftigten. 

Die Wissenschaftler ziehen den Schluss, dass Lebensmittel, die auch einen Netto-Fruktosegehalt haben, also mehr Fruktose als Glukose enthalten, meist ohne Beschwerden vertragen würden, wenn sie Teil eines Essens sind. Sollten Beschwerden dennoch auftreten, sei es ratsam, diese Lebensmittel zu meiden.

Um die Fruktosemalabsorption besser verstehehen zu können, sei es notwendig, standardisierte Tests zu haben. Idealerweise sollten H2-Atemtests nicht mit reinem Fruchtzucker, sondern mit fruktosehaltigen Lebensmitteln durchgeführt werden. Dies würde der Alltagssituation eher entsprechen.

In den USA sollen, wie in der Studie zitiert wird, 50 Prozent der Bevölkerung Beschwerden beim Verzehr von mehr als 25 g reinem Fruchtzucker und 80 Prozent beim Verzehr von mehr als 50 g reinem Fruchtzucker haben.

Quelle: Marie E. Latulippe / Suzanne M. Skoog (2011): Fructose Malabsorption and Intolerance: Effects of fructose with and without Simultaneous Glucose Ingestion, Critical Reviews in Fod Science and Nutrition, 51:7, 583-592

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13.03.2012
11:16

Studie: Fruktosehaltige Getränke erhöhen Gichtrisiko von Frauen

Erkranken Frauen, die regelmäßig fruktosehaltige Getränke trinken, häufiger an Gicht? Diese Frage untersuchte ein Ärzteteam der Rheumatologischen Abteilung und der epidemiologischen Klinik der Boston University School of Medicine, USA. Sie verglichen hierfür Daten der "Nurses' Health Study" aus den Jahren 1984 bis 2006. Die Studie wurde 2010 veröffentlicht.

Insgesamt analysierte das Ärzteteam die Daten von 87.906 Frauen, die zu Beginn der Studie (1984) noch keine Gicht hatte, die jedoch in einem Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten angegeben hatten, dass sie regelmäßig fruktoshaltige Getränke trinken. Heraus kam, dass Frauen, die einmal täglich Limonade oder Orangensaft tranken, ein um 74 Prozent erhöhtes Gichtrisiko hatten. Verantwortlich hierfür ist, dass Fruchtzucker, als einziges Kohlehydrat, die Harnsäure ansteigen lässt.

Limonaden und Säfte haben in einer fruktosearmen Ernährung ohnehin wenig Platz. Ein guter Grund mehr also..

Quelle: Medknowledge

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02.03.2012
15:29

Stiftung Warentest: Multivitaminsäfte sind "saftiger Flop"

Multivitaminsaft hält nicht, was er verspricht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Sechs von 22 getesten Säften wurden mit "mangelhaft" bewertet. Die Vitamine kommen demnach in den Säften auch nicht aus frischen Früchten. Sie sind vielmehr rein synthetisch und werden zugesetzt. 

Hier geht es zum Bericht bei Stiftung Warentest.

Für alle, die aufgrund Ihrer Fruktoseunverträglichkeit auf ihren geliebten Saft verzichten, ist das doch vielleicht eine tröstliche Nachricht.

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