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18.03.2012
12:04

Fasten: Für wen gesund, wer sollte es besser lassen?

Kalendarisch beginnt der Frühling zwar erst am 20.3.2012, doch die ersten Tage mit Temperaturen über 20 Grad gab es schon. Für den ein oder anderen beginnt damit auch der Countdown, um für den Sommer fit zu werden. Im Winter und gerade über Weihnachten gab es viel Süßes und Fettes, was scheinbar gleich auf die Hüften gewandert ist. 

Heilfasten gehört deshalb gerade im Frühling für Viele dazu. Sie wollen ihren Körper reinigen und von "Schlacken im Darm" befreien. In einem aktuellen Spiegel Online Artikel sehen das Darm-Experten jedoch kritisch und weisen darauf hin, dass unser Körper kontinuierlich "unverwertbare Stoffwechselprodukte über Haut, Niere, Darm oder Lunge" ausscheidet und dass es nicht möglich ist, den Körper zu entschlacken. Eine Fastenkur könne insofern sogar dazu führen, dass es zu einer "Giftdröhnung" komme.

Gerade Übergewichtige sollen, so die Experten, vorsichtig an eine Fastenkur herangehen. Kontraindiziert ist das Fasten z. B. bei bestehenden Untergewicht, Magersucht oder in Schwangerschaft und Stillzeit. Aber, Rheuma und Arthrose-Patienten, z. B. könnten sehrwohl vom Fasten profitieren, heißt es. 

Neben dem lesenswerten Spiegel Artikel gibt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hilfreiche Informationen.

Vor einer Fastenkur sollte immer zunächst mit einem Arzt abgesprochen werden, ob und in welcher Form diese gemacht werden sollte. Und für Betroffene mit einer Fruktosemalabsorption ist besonders wichtig, auch zu überlegen, welche Art des Fastens in Frage kommt. Saft und Honig, die zum Teil in Fastenprogrammen verzehrt werden, enthalten vergleichsweise viel Fruchtzucker und könnten insofern Beschwerden verursachen.

 

 

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