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02.04.2012
15:11

Ärzte Zeitung: "Wer viel sitzt, stirbt früh"

Die Ärzte Zeitung (ÄZ) berichtet heute von einer Studie, in der australische Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Bewegung, langem Sitzen und der Mortalität untesucht haben. Ihr Ergebnis so die ÄZ: nicht nur Bewegung spielt eine Rolle, wenn es darum geht, wie alt wir werden, sondern auch die Frage, wie viel wir den Rest des Tages sitzend verbringen. 

Demnach untersuchten die Forscher 222.497 Fragebogendaten von Australiern ab 45 Jahrren mit den Todesfällen des New South Wales Registry of Birth, Death and Marriages von 2006 bis 2010.

Herauskam, dass diejenigen, die zwischen acht und weniger als elf Stunden täglich saßen, ein um 15 Prozent erhöhtes Mortalitätsrisiko hatten. Wer demnach sogar mehr als elf Stunden am Tag saß, dessen Risiko war um 40 Prozent erhöht.

Bei Frauen war das Risiko noch höher.

Wie es in dem Artikel heißt, gilt der beschriebene Zusammenhang unabhängig davon, ob jemand ansonsten viel oder wenig Sport macht. Langes Sitzen wirke sich insbesondere negativ auf den Metabolismus und die Gefäße aus.

Der Tipp: Öfter am Tag, auch im Büro austehen, sich strecken und dehnen und ein paar Meter laufen.

Quelle: Ärzte Zeitung

 

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18.03.2012
12:04

Fasten: Für wen gesund, wer sollte es besser lassen?

Kalendarisch beginnt der Frühling zwar erst am 20.3.2012, doch die ersten Tage mit Temperaturen über 20 Grad gab es schon. Für den ein oder anderen beginnt damit auch der Countdown, um für den Sommer fit zu werden. Im Winter und gerade über Weihnachten gab es viel Süßes und Fettes, was scheinbar gleich auf die Hüften gewandert ist. 

Heilfasten gehört deshalb gerade im Frühling für Viele dazu. Sie wollen ihren Körper reinigen und von "Schlacken im Darm" befreien. In einem aktuellen Spiegel Online Artikel sehen das Darm-Experten jedoch kritisch und weisen darauf hin, dass unser Körper kontinuierlich "unverwertbare Stoffwechselprodukte über Haut, Niere, Darm oder Lunge" ausscheidet und dass es nicht möglich ist, den Körper zu entschlacken. Eine Fastenkur könne insofern sogar dazu führen, dass es zu einer "Giftdröhnung" komme.

Gerade Übergewichtige sollen, so die Experten, vorsichtig an eine Fastenkur herangehen. Kontraindiziert ist das Fasten z. B. bei bestehenden Untergewicht, Magersucht oder in Schwangerschaft und Stillzeit. Aber, Rheuma und Arthrose-Patienten, z. B. könnten sehrwohl vom Fasten profitieren, heißt es. 

Neben dem lesenswerten Spiegel Artikel gibt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hilfreiche Informationen.

Vor einer Fastenkur sollte immer zunächst mit einem Arzt abgesprochen werden, ob und in welcher Form diese gemacht werden sollte. Und für Betroffene mit einer Fruktosemalabsorption ist besonders wichtig, auch zu überlegen, welche Art des Fastens in Frage kommt. Saft und Honig, die zum Teil in Fastenprogrammen verzehrt werden, enthalten vergleichsweise viel Fruchtzucker und könnten insofern Beschwerden verursachen.

 

 

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13.03.2012
11:16

Studie: Fruktosehaltige Getränke erhöhen Gichtrisiko von Frauen

Erkranken Frauen, die regelmäßig fruktosehaltige Getränke trinken, häufiger an Gicht? Diese Frage untersuchte ein Ärzteteam der Rheumatologischen Abteilung und der epidemiologischen Klinik der Boston University School of Medicine, USA. Sie verglichen hierfür Daten der "Nurses' Health Study" aus den Jahren 1984 bis 2006. Die Studie wurde 2010 veröffentlicht.

Insgesamt analysierte das Ärzteteam die Daten von 87.906 Frauen, die zu Beginn der Studie (1984) noch keine Gicht hatte, die jedoch in einem Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten angegeben hatten, dass sie regelmäßig fruktoshaltige Getränke trinken. Heraus kam, dass Frauen, die einmal täglich Limonade oder Orangensaft tranken, ein um 74 Prozent erhöhtes Gichtrisiko hatten. Verantwortlich hierfür ist, dass Fruchtzucker, als einziges Kohlehydrat, die Harnsäure ansteigen lässt.

Limonaden und Säfte haben in einer fruktosearmen Ernährung ohnehin wenig Platz. Ein guter Grund mehr also..

Quelle: Medknowledge

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