Fruktose / Sorbit

Was ist eigentlich Fruktose?

Fruktose
Die deutsche Bezeichnung für Fruktose ist Fruchtzucker. Wie der Name sagt, kommt er in Früchten, aber auch in Gemüse und Honig vor. Sowie aufgrund seiner zwanzigfach höheren Süßkraft und weil er günstiger ist als andere Zucker, auch immer häufiger in industriell gefertigten Lebensmitteln. Neben dem Traubenzucker ist auch der Fruchtzucker ein Einfachzucker (Monosaccarid). Und auch im Haushaltszucker (Saccarose) ist neben Traubenzucker zu gleichen Teilen auch Fruchtzucker enthalten. Anders als Traubenzucker, der aus Stärke (einem Mehrfachzucker) hergestellt wird, werden sowohl Fruchtzucker als auch Haushaltszucker hauptsächlich aus Zuckerrüben und Zuckerrohr gewonnen.

Fruktose wird in der Bevölkerung oft als der "gesündere Zucker" wahrgenommen und galt jahrelang als Zucker, der als Süßungsmittel auch für Diabetiker geeignet ist, denn nach dem Verzehr von Fruchtzucker steigt der Insulinspiegel geringer und langsamer an, als es bei Haushaltszucker und Traubenzucker der Fall ist. Zugleich hat der Fruchtzucker aber genauso viele Kilokalorien und wird schneller in Körperfett umgewandelt, weshalb er Übergewicht begünstigen soll und auch für erhöhte Cholesterinwerte verantwortlich gemacht wird. Aufgrund dieser Nachteile wurde im Oktober 2010 das Ende der speziellen Diabetikerprodukte auf bundespolitischer Ebene in Berlin beschlossen. Mit einer Übergangsfrist bis Ende 2012 werden sie aus den Regalen der Supermärkte verschwinden.

Sorbit
Viele Betroffene mit einer Fruktosemalabsorption vertragen auch kein Sorbit. Sorbit ist ein sog. Zuckeralkohol, der durch Hydrierung von Glukose gewonnen wird. Sorbit ist kalorienärmer als Haushaltszucker, hat zugleich aber auch eine niedrigere Süßkraft und wird von der Lebensmittelindustrie als sog. Feuchthaltemittel in Majonäse, Biskuit, Senf, etc. eingesetzt. In den Zutatenlisten wird es als E 420 gekennzeichnet.

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