Laktoseintoleranz

Fruktosemalabsorption und Laktoseintoleranz?

Laktoseintoleranz

„Die Milch macht’s“ war in den 90er Jahren der Werbeslogan der deutschen Agrarwirtschaft, um den Absatz von Milchprodukten zu steigern. Doch lange nicht für jeden, sind Milchprodukte problemlos zu genießen. Menschen, in deren Darm das Enzym Laktase nicht oder nur noch in niedrigeren Mengen vorkommt, bekommen nach dem Verzehr von Milch, Sahne, Joghurt oder anderen Milchprodukten Beschwerden. Diese können abhängig von der individuellen körperlichen Konstitution eines Betroffenen und der Menge des Milchzuckers, der gegessen wurde, ganz unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Als Primärsymptome gelten jedoch Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, wie Übelkeit und Diarhöö.

Nach den Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind davon 15 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. Experten unterscheiden dabei zwischen drei verschiedenen Formen der Laktoseintoleranz: a) die genetisch bedingte, primäre Form, b) die durch andere Erkrankungen hervorgerufene, sekundäre Form und c) die schon bei der Geburt bestehende sog. kongenitale Form.

Häufig haben Betroffenen mehrere Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

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Begriffszuordnung nach der ICD-10 Klassifizierung*:

E73 Laktoseintoleranz
•    E73.0 Angeborener Laktasemangel
•    E73.1 Sekundärer Laktasemangel
•    E73.8 Sonstige Laktoseintoleranz
•    E73.9 Laktoseintoleranz, nicht näher bezeichnet

* Der ICD-10 ist die internationale statistische Klassifikation von Krankheiten und verwandten Gesundheitsproblemen, nach der auch in Deutschland Vertragsärzte ihre Diagnosen verschlüsseln müssen.

Quelle: Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information www.dimdi.de

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