Depressionen

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Es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen einer Fruktosemalabsorption und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen sehen. Es gibt jedoch auch Experten, die den Zusammenhang nicht beschreiben. Über die Frage, ob und in welchem Ausmaß die Unverträglichkeit sich auch auf die psychische Verfassung der Betroffenen auswirkt, gibt es folglich noch keinen Konsens.

Für Depressionen im Zusammenhang mit der Fruktosemalabsorption soll eine Resorptionsstörung der essentiellen Aminosäure Tryptophan verantwortlich sein, in deren Folge es zu einer chronischen Tryptophanarmut komme. Ein Trypotphanmangel kann demnach zu einer Verminderung der Serotoninsynthese und infolgedessen zu Depressionen und zu Symptomen wie dem Heißhunger auf Süßes führen.

Der Heißhunger auf Süßes entstehe, wenn das Gehirn einen Serotonin-Mangel signalisiert. Mediziner sehen hier ein großes Problem, denn der vermehrte Hunger auf Süßes führt dazu, dass sehr wahrscheinlich mehr Nahrungsmittel gegessen werden, die Fruchtzucker enthalten. Dies führt dann wiederum zu einer Verschlechterung der Situation von Betroffenen, der mit einer Ernährungsumstellung begegnet werden müsse.


Quellen:

  • Ledochowski, M./Bair, H./ Gufler, V.: Fruktosemalabsorption. In: Ernährung/Nutrition; 2005; 4; 157-165
  • Velten, F.-W./Bayerl, C.: Fructosemalabsorption - die andere Seite der Ernährung. In: Aktuelle Dermatologie 2007; 33; 373-378

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