Folsäure- / Zinkmangel

Folsäure- / Zinkmangel

Wie auch bezogen auf die Depressionen gilt auch für den Folsäure- und Zinkmangel, dass es Experten gibt, die einen Zusammenhang zwischen der Fruktosemalabsorption und den genannten Mangelzuständen beschreiben. Ob bei einem Betroffenen tatsächlich ein Mangel vorliegt, kann in einer Blutuntersuchung beim Arzt festgestellt werden. Er kann dann auch eine Empfehlung aussprechen, ob und in welcher Dosierung es sinnvoll ist, Folsäure und/oder Zink als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Folsäuremangel

Menschen mit einer Fruktosemalabsorption (insbesondere ab 35 Jahren) zeigen, so Experten, häufig auch einen Mangel an Folsäure (Vitamin B 9). Ursache für diesen Mangel sei eine veränderte Darmflora.

Mit einem Folsäuremangel werden heute auch erhöhte kardiovaskukläre Risiken, und Risiken bei der Entstehung von Brustkrebs und Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht. Darüber hinaus kann ein Folsäuremangel während der Schwangerschaft bekanntermaßen Neuralrohrdefekte beim Neugeborenen verursachen. Folsäure kommt sowohl in  tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor (z. B. in Spinat, Grünkohl, Spargel, Nüssen, Obst, aber auch in Leber, Fisch und Eigelb).

Zinkmangel

Experten sehen einen Zinkmangel als spezifisches Problem bei Fruchtzuckermalabsorption. Zink gehört zu den lebensnotwendigen, d. h. essenziellen Spurenelementen. Es übernimmt z. B. beim Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist es wichtig für das Immunsystem und auch viele Hormone benötigen es für ihre Funktion.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für erwachsene Männer 15 mg, für Frauen 12 mg, für Kinder (vor der Pubertät) 10 mg Zink und für Säuglinge 5 mg am Tag. In der Regel kann der Körper genug Zink über die Nahrung aufnehmen. Bei Menschen mit Fruchtzuckermalabsorption scheint diese Aufnahme jedoch gestört zu sein. Zinkmangel wird unter anderem für eine erhöhte Infektanfälligkeit verantwortlich gemacht.

Zink ist wichtig für die Haut, die Augen, verschiedene Stoffwechselprozesse und die Immunabwehr des Körpers. Das Spurenelement wirkt zudem entzündungshemmend.

Gute Zinklieferanten aus der Nahrung sind z. B. die roten Fleischsorten, Käse, Weizenkeime, Walnüsse und Pekannüsse aber auch grüner Tee.


Quellen:

  • Ledochowski, M./Bair, H./ Gufler, V.: Fruktosemalabsorption. In: Ernährung/Nutrition; 2005; 4; 157-165
  • Velten, F.-W./Bayerl, C.: Fructosemalabsorption - die andere Seite der Ernährung. In: Aktuelle Dermatologie 2007; 33; 373-378

Kennwort vergessen?

Bitte den Benutzernamen oder die E-Mail-Adresse eingeben. Sie erhalten dann umgehend Anweisungen zum Zurücksetzen des Passworts zugesandt.
Passwort zurücksetzen

Zurück zum Anmeldeformular 

Neu Registrieren